Wie sieht die theoretische und praktische Prüfung beim Ausbilderschein (AdA) aus?

Wer als Ausbilder in einem Unternehmen junge Menschen ausbilden möchte, muss vor der IHK eine Ausbildereignungsprüfung ablegen. Wird diese Prüfung bestanden, wird im Anschluss der AdA-Schein ausgestellt, der zum Ausbilden befähigt. Viele potenzielle Ausbilder stellen sich daher oft die Frage, was sie in der anstehenden IHK-Prüfung erwarten wird. Die AEVO-Prüfung der IHK wird in drei Teilen durchgeführt: einem schriftlichen und zwei praktischen Teilen.

Der schriftliche Teil findet am PC statt, besteht aus ca. 70-80 Multiple-Choice-Fragen und dauert 180 Minuten. Diese Fragen beziehen sich auf Voraussetzungen, die Planung und Durchführung der Ausbildung sowie auf die Prüfungsvorbereitung des Auszubildenden auf seine IHK-Prüfung. Bei diesem Prüfungsteil können bis zu 100 Punkte erlangt werden, um die Ausbildereignungsprüfung im schriftlichen Teil zu bestehen, müssen mindestens 50 % der Punkte erreicht werden. Hierbei dürfen ein Taschenrechner und Gesetzesbücher genutzt werden.

Im mündlichen Prüfungsteil, der ca. 30 Minuten dauert, gibt es eine Aufteilung in eine praktische Prüfung oder eine Präsentation und ein Fachgespräch. Für die mündliche Prüfung kann der Prüfende aus theoretischen Situationen wählen, die dann als Präsentation oder Vortrag präsentiert werden müssen. Beim Fachgespräch wird sich auch auf die Ausbildungssituation bezogen.