Welche Rechte und Pflichten hat ein Ausbilder?

Der Ausbilder ist in Unternehmen für die Nachwuchsförderung verantwortlich. Dazu gehört es, Auszubildende zu betreuen und ihnen als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen. Die Rechte und Pflichten sichern den Schutz der Auszubildenden sowie des Betriebs und der Materialien, zudem regeln diese die Kombination der schulischen und praktischen Ausbildungselemente. Ein Ausbilder hat die Pflicht, die Fähigkeiten und Fertigkeiten des Ausbildungsberufs zu vermitteln. So ist sichergestellt, dass der Auszubildende das Ausbildungsziel erreicht. Zudem sind persönliche und fachliche Qualifikationen notwendig. Diese sind im Berufsbildungsgesetz (BBiG) sowie in der Handwerksordnung geregelt und beinhalten auch den AdA-Schein. Ausbilder sind außerdem dazu verpflichtet, über geltende Sicherheits- und Ordnungsvorschriften aufzuklären und das Berichtsheft des Auszubildenden einzusehen. Zu den Rechten von Ausbildern gehört es, Ordnung, Pünktlichkeit, Sauberkeit sowie Verschwiegenheit im Hinblick auf Betriebsgeheimnisse einzufordern. Verstößt ein Auszubildender dagegen, kann der Ausbilder eine schriftliche Abmahnung erteilen.