Wie läuft die Ausbildereignungsprüfung ab?

Die Prüfung, die mit dem AdA-Schein abgeschlossen wird, ist in 3 Teile gegliedert. Sie setzt sich aus einem schriftlichen und zwei praktischen Teilen zusammen.

Die schriftliche Prüfung besteht aus einer Klausur, die im Multiple-Choice-Verfahren bearbeitet wird. Sie dauert maximal 180 Minuten und besteht aus 70-80 Fallaufgaben. Hier bearbeiten Sie verschiedene Fragestellungen, die im Berufsalltag eines Ausbilders regelmäßig vorkommen.

Insgesamt werden vier Handlungsfelder behandelt:

  1. Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen
  2. Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung mitwirken
  3. Ausbildung durchführen
  4. Ausbildung abschließen

 

Die beiden praktischen Teile dauern jeweils 15 Minuten. Im ersten Teil geht es um die Durchführung bzw. Präsentation einer Ausbildungseinheit oder Ausbildungssituation, die Sie als Prüfungsteilnehmer selbst wählen.

Der zweite praktische Teil besteht aus dem Fachgespräch, in dem Sie Ihre Auswahl und Gestaltung der Ausbildungseinheit oder Ausbildungssituation begründen bzw. erläutern müssen und sich daraus ergebende Fragen beantworten sollen. Hierfür wählen Sie selbst die benötigten Hilfsmittel und bringen diese auch mit. Bis zur praktischen Prüfung müssen Sie als Prüfungsteilnehmer ein Konzept ausarbeiten, das stichwortartig den Inhalt der Ausbildungssituation und die Zielangabe umreißt.

Die Prüfung haben Sie bestanden, wenn Sie im schriftlichen und im praktischen Teil mindestens 50 Punkte erreicht haben. Wenn Sie die Prüfung nicht bestehen, kann diese, wie bei jeder IHK-Prüfung, zweimal wiederholt werden. Haben Sie einen Teil der Prüfung (schriftlich oder praktisch) bestanden können Sie sich diesen bei der Wiederholungsprüfung anrechnen lassen, sofern diese nach der nicht bestandenen Prüfung innerhalb von zwei Jahren erfolgt.