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E-V-A-Prinzip

Der Ablauf in einem EDV-System erfolgt in standardisierten Schritten, in der Reihenfolge Input-Verarbeitung-Output, bzw. Eingabe-Verarbeitung-Ausgabe (E-V-A). Das E-V-A-Prinzip beschreibt ein Standardvorgehen der EDV. Dabei werden Daten zunächst erfasst bzw. eingegeben (Input). Danach können sie mit Hilfe entsprechender Software durch eine EDV-Anlage verarbeitet werden. Die Software ist ggf. in der Lage, Verknüpfung mit bereits gespeicherten Daten herzustellen. Erfasste Daten können in ursprünglich erfasster oder in einer weiterverarbeiteten Form wieder ausgegeben (Output) oder in andere digitale Verarbeitungsprozesse und Systeme integriert werden. Zur Datenspeicherung dienen interne oder externe Speichermedien. Das E-V-A-Prinzip lässt sich vereinfacht so darstellen:

Lexikon | E-V-A-Prinzip

E-V-A-Prinzip

Welche Art von Daten erfasst werden, ist durch das E-V-A-Prinzip nicht festgelegt. Beispielsweise können Adressdaten eingegeben werden, die mittels eines geeigneten Programms verarbeitet und in Form einer alphabetisch sortierten Adressenliste wieder ausgegeben oder via Software mit weiteren Datensätzen verknüpft werden.

Hinweis

Der größte Vorteil der EDV gegenüber der manuellen Bearbeitung von Daten liegt in der Standardisierbarkeit von Abläufen und der hohen Verarbeitungsgeschwindigkeit vor allem bei großen Datenmengen sowie in der Wiederholbarkeit von Rechenvorgängen bei gleichbleibender Genauigkeit. Heute spielen Daten und Datenverarbeitung in zahlreichen Unternehmenszweigen eine wichtige Rolle – wobei ihnen nicht nur in organisatorischer Hinsicht, sondern auch aus betriebswirtschaftlicher Perspektive (Unternehmensentwicklung, Investitionen, Produktentwicklung) und im Marketing (Zielgruppen, Nutzerinteressen, Verkaufsunterstützung, Kommunikation und Werbung) hohe Bedeutung beigemessen wird.

In den letzten Jahren entwickeln sich zunehmend Trends zur automatisierten Datenerfassung, bei der nicht mehr Menschen selbst Daten erfassen. Stattdessen werden intelligente Software und Systeme genutzt, mit deren Hilfe Nutzerdaten über unterschiedlichste digitale Kanäle nach bestimmten Kriterien gesammelt, gespeichert und zusammengeführt werden können.

 

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