Deutschland: Vorreiter bei KI

Künstliche Intelligenz soll in den kommenden Jahren am wirtschaftlichen Wachstum in nahezu allen Bereichen eine entscheidende Rolle spielen. Deutschland erhöht deshalb im Zuge des historischen Konjunkturprogramms in der Corona-Krise im Sommer 2020 die bis 2025 geplanten Investitionen in künstliche Intelligenz von 3 auf 5 Milliarden Euro.

Künstliche Intelligenz soll in den kommenden Jahren am wirtschaftlichen Wachstum in Deutschland eine entscheidende Rolle spielen. Mehr dazu hier!Nachdem Europa im weltweiten Rennen der Künstlichen Intelligenz-Supermächte USA und China keine Rolle spielt, will die Politik eine Lösung wie „KI made in Europe“.

Denn aktuell beginnt die zweite Phase der Digitalisierung, eine Zeit, in der Maschinen, Werkzeuge, Fahrzeuge, ganze Fabriken und schließlich ganze Städte vernetzt werden. Künstliche Intelligenz ist auf diesem Weg für die deutsche Industrie die größte Chance seit Jahrzehnten. Durch das Konjunkturprogramm werden nun bestehende Künstliche Intelligenz-Programme aufgestockt, aber auch zusätzliche Supercomputer angeschafft, um dem Bedarf an Rechenkapazität gerecht zu werden.

Möglich werden soll auch so die systematische digitale Bereitstellung von Daten von bisher nicht zugänglichen Datenpools - gegebenenfalls sogar in Echtzeit für Künstliche Intelligenz-Anwendungen. Geplant: internationale Strahlkraft Ziel ist, die Kompetenzzentren für diese Forschung langfristig zu stärken und eng mit der regionalen Wirtschaft in Anwendungshubs zu verzahnen. In zukunftsweisenden Anwendungsfeldern sollen, ausgehend von exzellenten Forschungs- und Transferstrukturen, Ökosysteme Künstlicher Intelligenz von internationaler Strahlkraft aufgebaut werden. Damit will die Bundesregierung die Basis für ein europäisches Künstliche Intelligenz-Netzwerk und die Wettbewerbsfähigkeit von Künstlicher Intelligenz „Made in Europe“ legen.

Zusammenfassung

Durch exzellente Forschung und Lehre, attraktive Rahmenbedingungen und modernste Künstliche Intelligenz-und Rechner-Infrastruktur soll die Attraktivität für Spitzenforscher und Nachwuchstalente so verbessert werden, dass die Bedingungen am Standort Deutschland im internationalen Vergleich zu den weltweit besten zählen.

Autor des Magazinbeitrages

Dr. Sabine Theadora Ruh - Dozentin und Tutorin des DeLSt

Dr. Sabine Theadora Ruh

  • Wirtschaftsjournalistin 
  • Dozentin und Tutorin des DeLSt




Quellenangaben (Stand: 11.2020)

  • Bundesregierung

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