Doping 2019 im Reitsport - erstmals für Mensch und Pferd relevant

Für Teilnehmer an Turnieren wichtig zu wissen und für sonstige Tierhalter und Reiter zum Nachdenken sind die Doping Relevanten Arzneimittel und Futterzusätze. Die Regeln werden immer wieder überprüft und zum Jahreswechsel wurden wieder interessante Neuerungen bekannt gegeben. 

Einige Apps wie z. B. „Equisense“, arbeiten zusätzlich mit einem Sensor, der die tatsächlich ausgeführten Übungen analysiert und geeignete Ergänzungen empfiehlt. Auf der Seite des Anbieters bauen die Kundenstimmen auf die Unsicherheit der Reiter, ob ihre Übungen effektiv sind und ausreichen. Leider ist das Ganze nicht so günstig, kostet der Sensor immerhin 300€.

Andere, wie „Equilab“, sind auch kostenlos und protokollieren trotzdem die Aktivitäten mittels GPS. „Equilab“ bietet so einen guten Überblick über die zurückgelegte Strecke, die gerittene Zeit und sogar über die Gangartverteilung. Man kann damit das Training sehr genau nachverfolgen! Das kann sehr praktisch sein, vor allem für Pferde, die einem genauen Trainingsplan folgen müssen, weil sie in Turniervorbereitung sind oder sich im Aufbau nach einer Krankheit befinden.

Ähnlich die „ReiterAPP“, die jedoch auf Ausritte und Wanderreiten fokussiert und als Plus dann auch Routen anderer Reiter zur Verfügung stellt.

Zusammenfassung

Die Einstufung eines Medikaments oder Zusatzfutters als Dopingrelevant, sollte auch die Anwendung und gleichzeitige sportliche Nutzung des Pferdes in Frage stellen. Dopingrelevant heißt, es wurde eine Wirkung nachgewiesen die zur Heilung beiträgt, aber eben auch eine Krankheit vertuscht. Was nun von der Liste verschwindet, scheint eher unwirksam zu sein und eventuell sein Geld nicht wert.
Dass auch der Reiter nicht gedopt sein sollte müsste auch aus der Unfallgefahr heraus klar sein. Es scheint dies müsste dennoch überprüft werden.

Neben dem zitierten Artikel kann die Liste bei der FN eingesehen werden, inklusive Substanzsuche: https://www.pferd-aktuell.de/fairersport/fairer-sport dazu gibt es außerdem auch eine APP fürs Smartphone, mit der die Substanzsuche ebenfalls gemacht werden kann.

Zurück