Giftpflanzen: Eine Gefahr für Pferde?

Gerade im Sommer ist die Hochzeit der Giftpflanzen, die Pferden schaden können. Bestimmte Arten wie z.B. das gefürchtete Jakobskreuzkraut sind in voller Blüte, andere wie der Hahnenfuß breiten sich auf den Weiden aus, weil so langsam alles abgefressen ist. Wie gefährlich sind Giftpflanzen und was kann man dagegen tun?

Gerade im Sommer ist die Hochzeit der Giftpflanzen die Pferden schaden können. Bestimmte Arten wie z.B. das gefürchtete Jakobskreuzkraut sind in voller Blüte, andere wie der Hahnenfuß breiten sich auf den Weiden aus, weil so langsam alles abgefressen ist. Wie gefährlich sind Giftpflanzen und was kann man dagegen tun? Das erfahren Sie in diesem Blogbeitrag.Regelmäßig im Sommer wird auf Giftpflanzen hingewiesen und genauso regelmäßig wird von manchen Pferdebesitzern behauptet, Pferde wissen schon was ihnen gut tut. Leider stimmt das nur bedingt, denn wenn die Weide so abgegrast ist, dass nur noch Unkraut und ungern gefressenes darauf wächst, steigt die Gefahr dass das Pferd eine Giftpflanze probiert enorm an. Leider sind auch Pferde ohne Koppelgang nicht weniger gefährdet, da manche Pflanzen wie z.B. das Jakobskreuzkraut auch noch getrocknet hochgiftig sind. Wissen über Weide und Wiesenpflege hilft!

Wer die gefährlichsten Giftpflanzen kennt, wird diese auch nicht in der Nähe von Pferden anpflanzen, wie den beliebten Buchsbaum oder noch schlimmer die Eibe, beides ist in Gärten gern gesehen. Auch die Weide sollte nach Möglichkeit regelmäßig neu eingesät und gepflegt werden um der Vermehrung von Giftpflanzen, die ja meist nicht gefressen werden, entgegenzuwirken. Auch beim Ausritt sollte man vom Anbinden und grasen lassen absehen, wenn man den Bewuchs nicht kennt oder nicht zuordnen kann. Für alle Smartphonebesitzer gibt es zudem Apps mit denen man Pflanzen erkennen und bestimmen kann. Die giftigen Wiesenpflanzen wie Hahnenfuß, Schierling oder auch die Herbstzeitlose und das Jakobskreuzkraut sollte man kennen um die Weide zu pflegen und ungewollte Pflanzen zu entfernen.

Zusammenfassung

Sehr viele Pferdefuttermittelhersteller, aber auch Pferdemagazine haben sich schon mit der Giftpflanzenproblematik befasst. Dort lassen sich gute Tipps und vor allem die bildliche Darstellung der Pflanzen finden. Spezielle Apps zur Pflanzenbestimmung können auch vor Ort helfen unbekannte Pflanzen zu identifizieren.

Autor des Magazinbeitrages

Isabel Tenbrink - Dozentin und Tutorin des DeLSt

Isabel Tenbrink

  • Trainer C Reiten Leistungssport
  • Trainer B Reiten Basissport
  • Ausbilder im Reitsport für Menschen mit Behinderungen
  • Dozentin und Tutorin des DeLSt


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