Tipps für ein gelungenes Onboarding

Nachdem ein Unternehmen den passenden Mitarbeiter für seine Stelle gefunden hat, ist der nächste Schritt die Einführung des neuen Teammitglieds in das Arbeitsgeschehen. Gerade der erste Tag ist entscheidend für den ersten Eindruck. Nicht selten springen neue Mitarbeiter bereits in der Probezeit wieder ab. Dies ist für den Arbeitgeber kostspielig und fordert erneuten Einsatz in der Personalsuche. Gerade in der heutigen Zeit, in der ein regelmäßiger Arbeitsplatzwechsel nicht unüblich ist, ist ein effizienter Einarbeitungsprozess umso wichtiger. Doch wie im optimalen Fall vorgehen?

Gerade in der heutigen Zeit ist ein effizienter Einarbeitungsprozess wichtig. Tipps für ein gelungenes Onboarding erhalten Sie in diesem Blogbeitrag.Grundsätzlich sollte das Onboarding unabhängig von der Unternehmensgröße, durchdacht und weitestgehend standardisiert sein. Ein guter Onboarding-Prozess wirkt sich nicht nur positiv auf den Mitarbeiter selbst, sondern auch auf das Unternehmen aus.

Ist der Mitarbeiter gut integriert, kann er sich auch entsprechend schneller auf den Unternehmenserfolg auswirken. Neben betrieblichen müssen hierbei auch soziale Aspekte berücksichtigt werden. Neue Mitarbeiter sollten sich schnellstmöglich in die Corporate Identity des neuen Arbeitgebers einfühlen können.

So sollte er neben den Grundsätzen der Kommunikation und der Unternehmenskultur die Struktur, die Vision und die Ziele kennenlernen. In welchem Umfang und welcher Art und Weise dies geschieht, kann von den verschiedensten Faktoren wie z.B. von der Unternehmensgröße oder auch der Position abhängen. Zu den wohl eher schlichteren Hilfsmitteln gehören neben Infomaterial auch Schulungen. Frühzeitige Systemkenntnisse geben dem Mitarbeiter Sicherheit und tragen zu einem schnelleren Einsatz des Kollegen bei. Auch ganz einfache Dinge wie ein vorbereiteter Arbeitsplatz und informierte Kollegen helfen einen guten Einstieg zu gewährleisten. Größere Firmen bieten teilweise sogar Willkommensveranstaltungen an, bei denen zeitgleich eingestellte Kollegen begrüßt werden. Ein weiteres ganz zentrales Element sollte gezieltes Feedback sein. Nur wenn ein Mitarbeiter konstruktive Rückmeldung erhält und diese auch geben kann, besteht die Möglichkeit frühzeitig zu reagieren und einzugreifen zu können.

Um keinen Punkt im Einarbeitungsprozess zu vergessen, sind Einarbeitungspläne von großem Vorteil. So behalten beide Seiten stets den Überblick und bilden den aktuellen Stand ab. Auch Paten bzw. Mentoren zeigen in der Praxis großen Mehrwert. Sie nehmen den neuen Kollegen an die Hand und sind der erste Ansprechpartner. Mit ihrem bereits vorhandenen Unternehmenswissen können Sie mit Rat und Tat zur Seite stehen bzw. ggf. an die richtige Stelle verweisen.

Zusammenfassung

Ein strukturiertes Onboarding wird gerade in der zunehmend volatilen Arbeitswelt immer wichtiger. Leider wird heutzutage in einigen Unternehmen noch unterschätzt wie wichtig doch der erste Eindruck ist. Schließlich ist hiervon letztendlich auch abhängig wie engagiert und motiviert sich ein neuer Mitarbeiter einarbeitet und ins Team integrieren wird. Gelingt die Einarbeitung jedoch, so kann das Unternehmen in deutlich kürzerer Zeit einen Mehrwert durch den neuen Mitarbeiter erreichen.

Autor des Magazinbeitrages

Dennis Weißflog  - Dozent und Tutor des DeLSt

Dennis Weißflog

  • B.A. Europäische BWL
  • M.A. Business Administration
  • Dozent und Tutor des DeLSt


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