Wettbewerb unter Kollegen

Wettbewerb unter Kollegen gibt es vermutlich in den meisten Unternehmen in irgendeiner Form. In der heutigen Zeit wohl mehr denn je. Die Frage, die man sich jedoch stellen sollte, ist, wie viel Konkurrenz gesund ist und wann eingegriffen werden sollte. Je nach Ausmaß kann Konkurrenz motivierend oder eher kontraproduktiv wirken und sogar zum Scheitern des Unternehmensziels führen.

Wettbewerb unter Kollegen! In diesem Blogbeitrag erfahren Sie, wie viel Konkurrenz gesund ist und wann eingegriffen werden sollte.Ganz grundlegend ist auch die Art der Konkurrenz. Hierbei ist zu unterscheiden, ob es sich um eine inhaltliche Konkurrenz oder sogar eine persönliche Konkurrenz handelt. Konkurrieren Mitarbeiter auf persönlicher Ebene ist dies zu jederzeit kontraproduktiv. Dies kann z.B. durch Neid oder Missgunst passieren.

Entsprechend ist Teamarbeit kaum noch produktiv auszuführen. Neben schlechteren Arbeitsergebnissen können Mitarbeiter im schlimmsten Fall sogar krank werden oder den Arbeitgeber wechseln. Somit ist Konkurrenz auf persönlicher Ebene weder für die Mitarbeiter selbst noch für das Unternehmen von Vorteil. Für Führungskräfte ist es jedoch auch sehr schwierig in solch einem persönlichen Wettstreit einzugreifen. Findet ein Wettstreit jedoch auf inhaltlicher Ebene statt, kann dies durchaus gewinnbringend ausgehen.

Die Leistung steht im Vordergrund, nicht der konkrete Mitarbeiter als Person. Manche Menschen können durch solch eine Konkurrenz motiviert, Arbeitsergebnisse entsprechend verbessert werden. Wichtig hierbei ist jedoch, dass diese Art von Wettbewerb kontrolliert stattfindet. Dies kann durch eine geschickte Führungskraft gut kontrolliert und geführt werden. Offene Kommunikation und Transparenz spielen hierbei eine wichtige Rolle, sodass es nicht in eine persönliche Konkurrenz umschlägt.

Ein Beispiel hierfür kann ein Aufruf zu Vorschlägen jeglicher Art sein. Der beste Vorschlag wird umgesetzt. Durch diese Strategie kann ein Chef das Bestmögliche aus seinen Mitarbeitern herausholen. Im besten Fall können Kollegen sogar noch voneinander lernen. Diese Art von Ansporn muss jedoch bedacht und gezielt eingesetzt werden. So müssen unbedingt auch die einzelnen Charaktere eines jeden Teams berücksichtigt werden. Es gibt Menschen, die sich durch solch kleinen Wettstreits angespornt werden und somit noch bessere Ergebnisse abliefern können. Allerdings gibt es auch Mitarbeiter denen das Miteinander im Team wichtiger ist als die eigene Bestleistung. Hier führt Konkurrenzkampf oftmals nicht zum gewünschten Erfolg. Die Kunst ist es für Führungskräfte genau abzuschätzen, wo diese Art von Druck sinnvoll eingesetzt werden kann und wo nicht.

Zusammenfassung

Je nach Art der Konkurrenz und der entsprechenden Charaktertypen die dahinterstehen, kann sich eine gesunde Art von Wettstreit durchaus positiv auf ein Unternehmen auswirken. Tritt Konkurrenz in ungeplantem Maße auf, ist es die Aufgabe der Führungskraft einzugreifen und das Gespräch mit den entsprechenden Mitarbeitern zu suchen. Bekommt der Chef zusammen mit seinem Team den Wettkampf nicht in den Griff, kann dies auch zu deutlich negativen Folgen führen.

Autor des Magazinbeitrages

Dennis Weißflog  - Dozent und Tutor des DeLSt

Dennis Weißflog

  • B.A. Europäische BWL
  • M.A. Business Administration
  • Dozent und Tutor des DeLSt


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