Bildungsgutschein

 

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Für die Unterstützung von Erwerbslosen bei der beruflichen Weiterqualifizierung vergibt die Bundesagentur für Arbeit den Bildungsgutschein. Damit werden die Kosten für Maßnahmen übernommen, die nach § 85 SGB III, der Anerkennungs- und Zulassungsverordnung (AZAV), zertifiziert sind. Er unterstützt Weiterbildungen, die dazu dienen, die Chancen auf eine Rückkehr in das Arbeitsleben zu verbessern. Der Bildungsgutschein enthält eine feste Zusage auf Übernahme der gesamten Kosten für Lehrgangsgebühren, Fahrtaufwendungen sowie Unterbringung, Verpflegung und ggf. auch Betreuungsaufwendungen für Kinder. Förderungsfähig sind Arbeitslose, Berufsrückkehrer, jedoch auch Arbeitnehmer, denen eine Kündigung und somit die Arbeitslosigkeit droht, beispielsweise wenn ein Arbeitsvertrag ausläuft oder bei Kurzarbeit. Der Bildungsgutschein enthält Angaben zum Ziel der Bildungsmaßnahme sowie deren Dauer, darüber hinaus zum Geltungsbereich und zur eigenen Gültigkeitsdauer.

Wer sich für einen Bildungsgutschein interessiert und sich genauer informieren möchte, kontaktiert am besten die örtlich zuständige Arbeitsagentur bzw. das Jobcenter. Im Rahmen einer umfangreichen Beratung entscheiden die zuständigen Sachbearbeiter über die Vergabe des Bildungsgutscheines. Die Abrechnung der Lehrgangsgebühren erfolgt nach Vorlage des Bildungsgutscheins zwischen dem DeLSt und der Agentur für Arbeit.