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Ziele der Weiterbildung zum technischen Fachwirt (IHK)

Mit dem Abschluss als Geprüfter technischer Fachwirt qualifizieren sich Teilnehmende der Weiterbildung für anspruchsvolle Aufgaben im mittleren Management von Unternehmen aus Industrie und Wirtschaft. Das Tätigkeitsspektrum der Absolventen ist groß, denn Fachwirte mit diesem Schwerpunkt müssen sowohl über kaufmännische Themen als auch im gewerblich-technischen Bereich ein enormes Fachwissen aufweisen. Umso wichtiger ist es, im Vorfeld an einer Bildungsmaßnahme teilzunehmen, die dich inhaltlich strukturiert sowie praxisnah auf diese Herausforderungen vorbereitet. In der Aufstiegsfortbildung für technische Fachwirte lernst du die Grundlagen betriebswirtschaftlicher Themengebiete kennen und erwirbst technisches Know-how. So eignest du dir die Kenntnisse, die du für die vielfältig ausgeprägten beruflichen Aufgabenfelder benötigst. Zudem bereitet die Weiterbildung optimal auf die Prüfung bei der IHK und den damit erworbenen Abschluss auf Bachelor-Niveau vor.


Voraussetzungen für die Anmeldung zur Prüfung

Um dich für die Prüfung als technischer Fachwirt bzw. technische Fachwirtin bei der IHK anmelden zu dürfen, musst du einige Voraussetzungen erfüllen. Sie umfassen den Abschluss einer einschlägigen anerkannten Ausbildung sowie praktische Berufserfahrung. Sofern du die Weiterbildung in Teilzeit oder berufsbegleitender Form absolvierst, hast du die Möglichkeit, die Berufspraxis noch während dieser Zeit zu erlangen.

Voraussetzungen für den technischen Fachwirt | DeLStUm dich für die ersten Teilprüfungen der wirtschaftsbezogenen und technischen Qualifikationen anzumelden, musst du den Abschluss in einem mindestens dreijährigen kaufmännischen, verwaltenden oder gewerblich-technischen Ausbildungsberuf nachweisen. Prüflinge, die einen fachfremden anerkannten Ausbildungsberuf erlernt haben, verfügen über die Möglichkeit, mit einem Jahr Berufspraxis im kaufmännischen oder gewerblich-technischen Bereich oder vier Jahren einschlägiger Berufspraxis den Prüfungszugang zu erlangen.

Damit du dich für die Teilprüfung der handlungsspezifischen Qualifikationen anmelden darfst, musst du die ersten beiden Prüfungsbestandteile bereits erfolgreich abgelegt haben, und zwar innerhalb der letzten fünf Jahre. Dazu ist ein weiteres Jahr Berufspraxis notwendig.

Wer die drei schriftlichen Prüfungsleistungen bestanden hat, ist dazu berechtigt, sich für die mündliche Prüfung anzumelden, die den letzten Bestandteil für den Abschluss als technischer Fachwirt darstellt.

Die Teilnahme an einer vorbereitenden beruflichen Weiterbildung ist für die Anmeldung zur IHK-Fortbildungsprüfung nicht zwingend vorgeschrieben. Da die Prüfungsinhalte jedoch einen hohen Komplexitätsgrad aufweisen, ist es sinnvoll, dich über eine solche Aufstiegsfortbildung gezielt vorzubereiten und damit den Prüfungserfolg sicherzustellen.


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Struktur und Inhalte der Prüfung für angehende technische Fachwirte

Die Prüfung für angehende technische Fachwirte und technische Fachwirtinnen umfasst mehrere schriftliche Prüfungen sowie einen mündlichen Prüfungsteil. Im Rahmen des Prüfungsteils der wirtschaftsbezogenen Qualifikationen beantwortest du Fragen aus den Bereichen Rechnungswesen, Unternehmensführung, Steuern und Recht sowie Volks- und Betriebswirtschaft.

Die technischen Qualifikationen thematisieren Grundlagen aus Naturwissenschaft und Technik, Aspekte der Fertigungs- und Betriebstechnik und das Aufgabenfeld der technischen Kommunikation sowie der Werkstofftechnologie.

Für die handlungsspezifischen Qualifikationen sind Kenntnisse der Führung und Zusammenarbeit, Planung, Steuerung sowie Kontrolle der Produktion sowie über die Absatz- und Materialwirtschaft und Logistik nachzuweisen. Dazu kommen Aufgaben zu Themen rund um Qualitäts- und Umweltmanagement und zum Arbeitsschutz.


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Flexibel und unabhängig - die Weiterbildung als technischer Fachwirt am DeLSt

Um deine Chancen auf das erfolgreiche Ablegen der Prüfung bei der IHK zu optimieren, erhältst du am DeLSt die Möglichkeit, die fachlichen Wissensgebiete in einer flexiblen Weiterbildung theoretisch und praktisch kennenzulernen.

Sie ist gezielt auf die Struktur der Prüfung ausgerichtet und bildet daher die ideale Vorbereitung für den Erwerb des IHK-Abschlusses. Da die Weiterbildung zeitlich und örtlich unabhängig strukturiert ist, kann sie sowohl in Vollzeit als auch Teilzeit oder berufsbegleitend absolviert werden. Im Gegensatz zur Prüfung musst du für die Fortbildung keine konkreten Voraussetzungen erfüllen. Hier reichen ein internetfähiger Rechner sowie eine stabile Internetleitung aus. Somit kannst du bereits während du die Berufspraxis erwirbst an der Fortbildung für den IHK-Abschluss als Geprüfter technischer Fachwirt teilnehmen und sparst so Zeit ein.


Fördermöglichkeiten für Teilnehmer der Weiterbildung

Fördermöglichkeiten Technischer Fachwirt | DeLStUnter bestimmten Bedingungen profitierst du während der Teilnahme an der Prüfungsvorbereitung per Weiterbildung von der Option, eine staatliche Förderung in Anspruch zu nehmen. So ermöglicht das Bundesausbildungsförderungsgesetz den Erhalt des Aufstiegs-BAföGs für all jene, die eine erste Berufsausbildung abgeschlossen haben und eine höhere Qualifikation anstreben. Die Förderung wird unabhängig von deinem Alter, dem Einkommen und dem Vermögen vergeben, sodass du auch für berufsbegleitende Fortbildungen einen Anspruch darauf hast. Mit dem Aufstiegs-BAföG kann insgesamt eine maximale Förderung von bis zu 75 % der Weiterbildungskosten erworben werden.

Erwerbslose, Berufsrückkehrer sowie von Arbeitslosigkeit bedrohte Personen und Arbeitnehmer in Kurzarbeit können bei der Arbeitsagentur den Bildungsgutschein gemäß AZAV beantragen. Im Rahmen dieser Unterstützungsmaßnahme übernimmt die Arbeitsagentur sämtliche Kosten, die im Zusammenhang mit der Qualifizierungsmaßnahme anfallen, auch Fahrt- und Übernachtungskosten oder Aufwendungen für die Kinderbetreuung. Beantragen kannst du den Bildungsgutschein bei der Agentur für Arbeit oder beim Jobcenter an deinem Wohnort.

Berufstätige, die ein geringes Einkommen aufweisen und an einer Weiterbildung interessiert sind, haben darüber hinaus die Option, sich über die staatliche Bildungsprämie fördern zu lassen. Die Auszahlung der Bildungsprämie erfolgt an Antragssteller mit einem Jahreseinkommen von weniger als 20.000 Euro bzw. 40.000 Euro bei gemeinsam Veranlagten. Die Förderung finanziert bis zu 50 % der Kosten, die für eine Fortbildung anfallen und deckt maximal 500 Euro ab.

Wenn du dich genauer über die Fördermöglichkeiten und deren Voraussetzungen sowie die zuständigen Anlaufstellen informieren möchtest, stehen wir dir gerne beratend zur Seite. Auch beim Antragsverfahren unterstützen wir dich und stellen dir auf Wunsch alle notwendigen Unterlagen zusammen.


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