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Weiterbildung als Handelsfachwirt oder Wirtschaftsfachwirt

Eine Qualifikation als Fachwirt der IHK öffnet zahlreiche Türen auf dem Arbeitsmarkt, denn der Abschluss verfügt über ein hohes Ansehen. Dazu besteht die Möglichkeit, die Qualifizierung in verschiedenen fachlichen Ausprägungen zu erwerben. Zu den beliebtesten und häufigsten Formen gehören der Handelsfachwirt und der Wirtschaftsfachwirt. Die beiden Abschlüsse weisen einige Gemeinsamkeiten, jedoch auch entscheidende Unterschiede auf. So liegt beim Handelsfachwirt der Fokus vor allem auf Inhalten und Anforderungen des Handels. Relevante Kenntnisse, die für den erfolgreichen Abschluss als geprüfter Handelsfachwirt erforderlich sind, umfassen unter anderem Know-how zu Fragen des Ein- und Verkaufs sowie Fachwissen über die Handelslogistik oder den Außenhandel. Fachwirte mit diesem Schwerpunkt finden bei Handelsunternehmen Beschäftigung, zum Beispiel bei Filialmärkten im E-Commerce oder im Groß- und Außenhandel.

Die Inhalte für die Qualifikation als Wirtschaftsfachwirt decken ein breiteres Spektrum ab. Hier erhältst du Einblicke in die allgemeinen Teilbereiche der Betriebswirtschaft. Dazu gehören neben Produktion, Management sowie Ein- und Verkauf auch das Marketing, die Buchhaltung, rechtliche Themen und die Personalführung. Mit der erfolgreich abgelegten Abschlussprüfung als Wirtschaftsfachwirt erwirbst du einen branchenunabhängigen Abschluss, der dich auf verschiedenste kaufmännische Aufgabenbereiche vorbereitet.



Handels- und Wirtschaftsfachwirt - Voraussetzungen und Anerkennung der Abschlüsse

Beide Fachwirt-Abschlüsse erwirbst du bei der IHK. Um zur Prüfung zugelassen zu werden, ist eine abgeschlossene einschlägige Ausbildung sowie mindestens ein Jahr Berufspraxis nachzuweisen. Für die Teilnahme ist eine Ausbildung mit kaufmännischem Schwerpunkt zulässig. Abzulegen ist in beiden Fällen eine mündliche und schriftliche Prüfung.

Beim geprüften Fachwirt mit dem Schwerpunkt Handel besteht die Option, mit einer Berufsausbildung im Verkauf und einer zweijährigen Praxis, der Ausbildung als Fachlagerist und dreijähriger Berufserfahrung oder einem Erwerb von mindestens 90 ECTS-Punkten im Rahmen eines Betriebswirtschaftsstudiums eine Prüfungszulassung zu erhalten. Auch ohne Ausbildung und mit fünf Jahren Berufserfahrung besteht diese Option.

Für die IHK-Prüfung des Wirtschaftsfachwirts kannst du dich, sofern kein Ausbildungsabschluss vorliegt, mit einer dreijährigen Berufspraxis anmelden. Wie alle Fachwirt-Qualifikationen liegen beide Abschlussarten gemäß dem Deutschen und Europäischen Qualifikationsrahmen auf dem Niveau des Bachelors und bilden somit die zweithöchste nicht-akademische Qualifikation, die du über eine Weiterbildung erwerben kannst.

Dies verdeutlicht auch der neue Zusatztitel Bachelor Professional, den du mit der erfolgreich abgelegten Abschlussprüfung erwirbst. Daher genießen die Zertifikate der IHK ein hohes Ansehen bei Arbeitgebern verschiedener Wirtschaftszweige. Beide Weiterbildungen bereiten dich auf anspruchsvolle Arbeitsbereiche im mittleren Management vor. Dementsprechend gut sind auch die Gehaltsaussichten für geprüfte Fachwirte, sowohl mit dem Schwerpunkt Handel als auch mit dem Fokus auf der allgemeinen Wirtschaft.


Wirtschafts- oder Handelsfachwirt - welche Weiterbildung ist sinnvoller?

Welche der Prüfungen bei der IHK für dich eine empfehlenswerte Option darstellt, hängt von deinen individuellen Voraussetzungen sowie von der gewünschten Ausrichtung ab. Wer eine Karriere in Handelsunternehmen anstrebt und beispielsweise eine Position als Marktleiter im Einzelhandel, als Vertriebsmanager oder Kundenbetreuer im Außenhandel erwerben möchten, für den ist die Weiterbildung als Handelsfachwirt die richtige Wahl.

Interessierte, die eine Qualifizierung mit einer höheren Auswahlmöglichkeit in Bezug auf die Branche wünschen, sind mit der Entscheidung für die Fortbildung als geprüfter Wirtschaftsfachwirt IHK gut beraten. Der IHK-Abschluss bereitet auf eine Vielzahl an potenziellen Aufgabenbereichen in Unternehmen diverser Wirtschaftszweige vor. Durch die allgemeinere Ausbildung, die du hier erhältst, sind auch die Gehaltschancen etwas besser als beim geprüften Handelsfachwirt. Während ersterer ein durchschnittliches Bruttogehalt von etwa 2.300 Euro erzielt, liegt dieses beim geprüften Fachwirt mit Schwerpunkt Wirtschaft bei ungefähr 2.500 Euro.

Wer nach der Prüfung bei der IHK als Fachwirt direkt die nächste Niveaustufe anstrebt, hat mit beiden Fachwirten die gleichen Chancen, denn beide fungieren als Voraussetzung, um sich für die Prüfung des Betriebswirts IHK anzumelden.


Flexibel zum Abschluss auf Bachelorniveau

Egal, ob du dich als geprüfter Handelsfachwirt oder als Wirtschaftsfachwirt bei der IHK qualifizieren möchtest:

Am DeLSt hast du die Gelegenheit, dich über eine zeitlich und örtlich unabhängige Weiterbildung auf die jeweilige IHK-Prüfung vorzubereiten.

Bei uns lernst du, wann und wo du möchtest. Dadurch profitierst du von einer maximalen Flexibilität und kannst die Fortbildung für den Abschluss als Fachwirt IHK auch berufsbegleitend erwerben. Dazu erhältst du während der Fortbildung eine optimale Betreuung über den Online-Campus, der dir jederzeit zur Verfügung steht.

Wir informieren dich nicht nur zu formalen oder fachlichen Fragen zu unserem Fernstudium, sondern auch über Angebote der staatlichen Förderung, beispielsweise den Bildungsgutschein, das Aufstiegs-BAföG oder über einen Zuschuss deines Bundeslandes.

Sämtliche für die Prüfungen geforderten Inhalte eignest du dir über moderne Methoden des E-Learnings an. Dadurch bestimmst du nicht nur Zeit und Ort des Lernens selbst, sondern auch das Lerntempo. Da die Anmeldung zur Fortbildung jederzeit möglich ist, sind keine Wartezeiten einzukalkulieren.

Egal, ob du dich für den Handelsfachwirt oder den Wirtschaftsfachwirt entscheidest: Mit einem Zertifikat der IHK erweiterst du deine Karrierechancen und legst den richtigen Grundstein für deinen beruflichen Aufstieg in das mittlere Management.


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